Mit Design Thinking zur Problemlösung im Team

Design Thinking ist das Schweizer Taschenmesser für komplexe Aufgaben 🎉

Mit den 6 Arbeitsschritten kommen wir auf verlässlichem Weg zu gemeinsamen Ergebnissen:

  • Verstehen
  • Beobachten
  • Standpunkt definieren
  • Ideen sammeln
  • Prototyp entwickeln
  • Testen

Doch für welche Probleme bietet es sich an, dieses Coachingtool zu verwenden?

In erster Linie verwendest du es, um komplizierte und vielschichtige Fragestellungen anzugehen, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwerfen oder um im Change Management die richtigen Maßnahmen für die Nutzer:innen zu finden.

Bereits der erste Schritt ist so wichtig, dass ich ihn gerne überdeutlich betone: Das VERSTEHEN der Anforderungen und vor allem der Nutzer kommt unter normalen Umständen nämlich meistens viel zu kurz.

Denn wir sind es gewohnt, uns zu fragen, was WIR denn denken, welche Lösung denn passen würde.

Die Tatsache, dass wir vom User aus denken müssen und uns in die Rolle der Anwender / Kunden versetzen, trägt maßgeblich dazu bei, dass wir das Richtige entwickeln werden.

Wie oft kommt es vor, dass am Kundennutzen vorbei entworfen wird?

Dass wir uns einfach nur wünschen, der Nutzer würde das wirklich brauchen?

Ich bin deshalb großer Fan dieser Methode. Auch Ideen entwickeln und Prototyping, da schlägt mein Herz einfach höher…

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht!

Liberating Structures – oder wie man demokratisch arbeitet

„Liberating Structures“ sind eine Sammlung von Interaktionsmethoden und -muster, die darauf abzielen, die Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen zu verbessern. Sie wurden von Henri Lipmanowicz und Keith McCandless entwickelt. Die Idee hinter „Liberating Structures“ entstand aus der Erkenntnis, dass traditionelle Organisationsstrukturen oft hinderlich für Kreativität, Innovation und effektive Zusammenarbeit sein können.

Hier ist eine kurze Erklärung zur Entstehung und Wirkung von „Liberating Structures“:

Entstehung: Die Entwicklung von „Liberating Structures“ begann in den frühen 2000er Jahren, als Lipmanowicz und McCandless eine Alternative zu den herkömmlichen Ansätzen der Gruppenarbeit suchten. Sie wollten Methoden, die es ermöglichen, die Stimmen aller Teammitglieder zu hören, Hierarchien zu überwinden und eine dynamische, kreative Zusammenarbeit zu fördern. Die beiden Forscher analysierten erfolgreiche Gruppen und Teams, um herauszufinden, welche Muster effektive Kommunikation und Kooperation unterstützen. Das Ergebnis war eine Sammlung von 33 „Liberating Structures“.

Was bewirkt das Arbeiten mit Liberating Structures?

„Liberating Structures“ zielen darauf ab, die Beteiligung aller Mitglieder in Gruppenprozessen zu fördern und traditionelle Machtstrukturen aufzubrechen. Diese Methoden sind darauf ausgerichtet, eine offene und kollaborative Umgebung zu schaffen. Einige der Wirkungen, die durch die Anwendung von „Liberating Structures“ erzielt werden können, sind:

  1. Erhöhte Partizipation: Alle Teammitglieder werden aktiv in den Entscheidungsprozess einbezogen.
  2. Effektive Kommunikation: Die Strukturen ermöglichen klare und effiziente Kommunikation.
  3. Kreative Ideen: Durch die Befreiung von traditionellen Denkmustern werden kreative Ideen gefördert.
  4. Schnellere Entscheidungen: Die Strukturen ermöglichen es, Entscheidungen schneller zu treffen, da alle beteiligt sind.
  5. Stärkung der Teambindung: Durch die Förderung von Interaktion und Zusammenarbeit wird das Teamgefühl gestärkt.

Einige Beispiele für „Liberating Structures“ sind „1-2-4-All“, „Open Space Technology“, „TRIZ“, „Fishbowl“ und „Troika Consulting“. Die Vielfalt dieser Strukturen bietet Teams die Flexibilität, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt, und ermöglicht eine dynamische Anpassung an verschiedene Gruppensituationen.